(Nibelungen-Kurier, Juni 2011, von Steffen Heumann)

Hilfreiche Spende statt vieler Geschenke

Erlös aus gemeinsamer Geburtstagsfeier: 2.000 Euro für die Bärenherz-Stiftung

Hilfreiche Spende

 

Dezember 2009

Adam Kloster ist Gewinner des Agrartechnik Homepage Awards

Homepage Award für Adam Kloster

(Wormser Zeitung, 08.09.2009, von Alexandra Eisen)

Bundestagskandidat Ludwig Tauscher:
Mit dem Wein hängt alles zusammen

Politik-Quereinsteiger im Einsatz für die Kulturlandschaft Rheinhessen

Aus dem großen Fenster seines Büros kann Ludwig Tauscher dieser Tage auf einen grünen Weinberg blicken, an dem die Trauben in voller Reife hängen. Eine Aussicht, die er genießt. "Wo Wein wächst, da ist es schön. Könnten Sie sich die Region hier ohne Weinberge vorstellen? Das ist doch Lebensqualität", sagt er, und sein rechter Arm holt weit aus in Richtung Fensterfront.

Ludwig Tauscher und der Wein - das gehört zusammen. Der CDU-Kandidat für den Wahlkreis Worms, aufgewachsen mit der elterlichen Landwirtschaft in Zornheim, ist Leiter des Weinbauamts der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Er ist Diplomagraringenieur, Doktor der Agrarwissenschaften, Diplomingenieur für Weinbau und Oenologie, ein ausgewiesener und anerkannter Weinexperte. "Mein Hobby ist mein Beruf", sagt er.

Man könnte in die Versuchung geraten, ihn auf das Thema Wein zu reduzieren. Aber darauf will er sich - Experte oder nicht - keinesfalls festnageln lassen. "Bei meiner politischen Arbeit geht es darum, die Region zu stärken", betont der 52-Jährige. Dazu gehörten eine gute Infrastruktur, ausreichende Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, eine intakte Umwelt, mit der verantwortungsvoll umgegangen werde. Der Weinbau sei da nur ein Aspekt - ein sehr bedeutender allerdings. "Der Wein ist wichtig für das Standortmarketing, für unsere Kulturlandschaft. Vom Weinbau hängt in Rheinhessen sehr viel ab, zum Beispiel der Dienstleistungssektor", sagt Tauscher.

"Qualität setzt sich durch"

"Uns geht es nur so gut, wie es unseren Kunden gut geht", formuliert Hartmut Kloster eben dieses Prinzip. Der 38-jährige Geschäftsführer des Adam Kloster Land- und Baumaschinenhandels in Mörstadt bei Worms ist ein optimistischer Mann mit Expansionsplänen. "Meckern ist nicht mein Ding", sagt er. Aber wenn der Bundestagskandidat schon mal da ist im Wahlkampf, erzählt er ihm auch von seinem Ärger mit der Stadtverwaltung Worms, die ihm am alten Firmenstandort "Steine in den Weg gelegt hat". 2008 hat er sich deswegen in Mörstadt angesiedelt, direkt am Kreisel nach der Autobahnabfahrt, und jetzt freut er sich über diesen "perfekten Standort". Die Wirtschaftskrise hat ihn noch nicht erreicht, der Familienbetrieb mit zwölf Mitarbeitern, davon stets drei Azubis, brummt. Vom kleinen Rasenmäher bis zum Vollernter im Wert eines Einfamilienhauses reicht sein Sortiment, er hat eine Werkstatt, ein imposantes Ersatzteillager und bietet 24-Stunden-Außendienst.

"Wenn im Wingert oder auf dem Feld die Maschine kaputt geht, braucht der Kunde sofort Hilfe", erklärt Kloster während des Rundgangs durch die Werkshalle. Er setzt auf Service. "Mir hat gerade heute ein Winzer aus Mainz erzählt, dass er immer zu Ihnen fährt, weil Sie alle Ersatzteile haben", berichtet Ludwig Tauscher. "Qualität setzt sich eben durch", sagt Hartmut Kloster und strahlt. Ein Mittelständler, wie ihn Politiker lieben. Er erzählt aber auch von Kollegen, denen es weniger gut geht. "Was würden Sie sich von mir wünschen, was könnte ich für Sie in Berlin tun?", fragt Tauscher. "Die Banken drücken uns, sie versuchen, immer höhere Zinsen zu bekommen, es ist schwerer geworden, an Kapital zu kommen", antwortet der Geschäftsmann ... (Artikel aus der WZ)

(Wormser Zeitung, 23.07.2009, von Manfred Janß)

Gelbes Ungetüm für die Feldarbeit

REKORD-MÄHDRESCHER Mörstädter Landmaschinenhandel Kloster vertreibt Wunderwerk der Technik

Mähdrescher von New Holland; Bild von Axel SchmitzEr ist gelb wie das Korn, hat gewaltige Ausmaße und ein ausgesprochen gefräßiges Wesen. Bis zu 20 Hektar Getreidefeld kann er sich an einem Tag locker einverleiben.

Der Mähdrescher, der auf den Namen "CR 9000" hört, ist das Modernste, was die Erntemaschinen - Technik im Moment zu bieten hat - und eine Attraktion für Zaungäste. "Wenn das Feld, das wir mit ihm abmähen, direkt an einer Straße liegt, halten immer wieder Leute spontan an und gucken zu. Das sind manchmal Trauben von Zuschauern. Es ist aber auch wirklich beeindruckend, ihn in Aktion zu erleben", verrät Hartmut Kloster, Geschäftsführer des Mörstädter Land- und Baumaschinenhandels Adam Kloster.

Entwickelt und konstruiert hat dieses Wunderwerk der Technik der weltweit agierende Landmaschinenspezialist New Holland. Das Unternehmen bezeichnet ihn als den "Mähdrescher mit der höchsten Durchsatzleistung aller Zeiten". Das liegt an der besonderen Technik, mit der das je nach Schneidwerk bis zu neun Meter lange, gut vier Meter hohe und 3,50 Meter breite Ungetüm arbeitet. Konventionelle Mähdrescher sind so genannte Tangentialdrescher. "Das gemähte Getreide wird von vorne in eine quer zu den Achsen eingebaute Trommel befördert und über Siebe und Schüttler von Stroh und Spreu getrennt. Der CR hat zwei axiale Rotoren und kommt ohne Schüttler aus, um Stroh und Korn zu trennen. Dadurch ist er viel schneller als ein herkömmlicher Mähdrescher, kann also in weniger Zeit mehr Feld abmähen", erklärt Hartmut Kloster fachmännisch.

Er hat bis jetzt erst einen einzigen dieses Typs verkauft. "Aber darauf bin ich sehr stolz, ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt mal passiert", lässt er wissen. Der Grund dafür ist schlicht die enorme Leistungsfähigkeit des Kolosses. Denn: "In Rheinhessen gibt es kaum große zusammenhängende Getreidefelder, das Ackerland hier ist eher kleinparzellig. So ein Rotordrescher rentiert sich aber erst ab einer Gesamtfläche ab 300 Hektar Getreidefeld, die sich auf möglichst wenige Einzelflächen verteilen", weiß der Geschäftsführer. Rotordrescher sind deshalb eher in Norddeutschland und weniger in der hiesigen Region, wo seine Kunden herkommen, zu finden.

Bevor das fix und fertig abgeerntete und gedroschene Korn im Anhänger des Landwirts landet, arbeitet modernste Computertechnik. Der Fahrer, der in seinem Cockpit gut und gerne zwei Meter über dem Boden thront, kann über ein Display alles abrufen, was sich im hochkomplizierten Innenleben hinter ihm abspielt. Selbst eine intelligente GPS-Lenkung kann moniert werden. Die Elektronik speichert das. "Am Ende des Erntetages kann man die Daten auf einen USB-Stick ziehen und daheim in den Computer eingeben. Die entsprechende Software rechnet dann beispielsweise ganz genau aus, wie viel Dünger an welcher Stelle des Feldes im nächsten Jahr aufgebracht werden muss. Das gibt man in den Düngerstreuer ein und es wird nirgendwo zu viel gedüngt. Das spart dem Landwirt Geld", erklärt Hartmut Kloster. "Landwirtschaft ist absolute High-Tech mittlerweile", weiß der Landmaschinen-Experte.

Und wer kauft nun eigentlich ein solches, auf der Straße bis zu 30 Kilometer pro Stunde schnelles High-Tech-Erntegerät? "Das sind in der Regel Lohnunternehmen, die Mähdrescher und Personal an die Landwirte vermieten. Es gibt aber auch Landwirte, die so große Flächen haben, dass sich für sie die Anschaffung eines eigenen Mähdreschers lohnt", informiert Kloster. Das nötige Kleingeld sollte man dafür allerdings parat haben. Für einen "CR 9000" sind rund 270000 Euro auf die Ladentheke zu blättern. Staunendes Publikum inbegriffen ... (Artikel aus der WZ)

Kontaktadressen

Adam Kloster
Land und Baumaschinen
handels GmbH

Pfeddersheimer Str. 6
67591 Mörstadt

Tel.: 06247 904557
Fax: 06247 904559

info@adam-kloster.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:
07.30 - 18.00 Uhr

Samstag:
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Außerhalb der normalen Öffnungszeiten sind wir in der Erntesaison über unsere bekannten Notfallnummern erreichbar.

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